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Gepostet by on Jul 9, 2014 in Allgemein |

Die gesündere Alternative: Naturbaustoffe

Die Bezeichnung Naturbaustoffe ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt. Alle Baustoffe, die aus natürlichen Materialien bestehen, dürfen als Naturbaustoffe bezeichnet und angeboten werden. Ökologische Baustoffe, wie Naturbaustoffe auch genannt werden, kommen in verschiedenen Baubereichen zum Einsatz. Natürliche Baustoffe werden für die Baukonstruktion, für den Außen- und Innenausbau sowie zur Sanierung und Renovierung von Gebäuden verwendet. Naturbaustoffe, die generell zur Errichtung eines Gebäudes benutzt werden, sind vor allem Mauersteine, Holzbalken, Dachziegel sowie Mörtel und Zement. Beim Innen- und Außenausbau werden ökologische Baumaterialien zur Wärmedämmung, zur Verkleidung von Innenwänden und Außenfassaden, zur Gestaltung von Treppen und Fußböden sowie zum Einbau von Fenstern und Türen benutzt. Finden Sie mehr zum Thema Naturbaustoff auf Naturbaudirekt.

mountain-lake-416198_640Naturfarben, Lacke und Tapeten finden ebenfalls zum Innenausbau sowie bei Renovierungen und Sanierungen Verwendung. Traditionelle natürliche Baustoffe sind unter anderem Lehm, Stroh und Holz. Die Materialien sind traditionell zum Bau von Fachwerkhäusern eingesetzt worden. Heute werden die Naturbaustoffe in den Bereichen Strohballenbau und Restaurierung benötigt. Mörtel, Kalk, Trockenbauplatten und Mauersteine, die zu mindestens 98% aus unbehandelten, nachwachsenden oder mineralischen Materialien bestehen, dürfen als natürliche Baustoffe bezeichnet werden. In den Baustoffen dürfen jedoch keine halogenorganische Verbindungen oder Fungizide enthalten sein. Holzwerkstoffe, beispielsweise MDF-Platten und Grobspanplatten müssen, damit sie als Naturbaustoff bezeichnet werden dürfen, mindestens zu 85 Prozent aus Holz bestehen. In den Platten dürfen sich weder halogenorganische Verbindungen, synthetisch hergestellte Flammschutzmittel oder Holzschutzmittel befinden.

Ökologische Dämmstoffe sind unter anderem Schafwolle, Gras, Sisalfasern, Schilfrohr, Kork, Jute, Holz, Hanf, Kokos, Getreide und Flachsfasern. Cellulosefasern, die durch das Recycling von Altpapier hergestellt sind, werden ebenfalls als natürliche Dämmstoffe bezeichnet. Häufig enthalten natürliche Baustoffe geringe Mengen Zusatzstoffe gegen den Befall von Schädlingen, zum Schutz vor Schimmel und zur Verbesserung des Brandschutzes. Die Mehrzahl der Zusatzstoffe können als unbedenklich für die Gesundheit eingestuft werden. Synthetische Faseranteile als Zusatzstoffe in Naturbaustoffen behindern allerdings die biologische oder chemische Abbaubarkeit des Baustoffes und erschweren die Entsorgung.

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